Samstag, 7. August 2010

Samstag

Meine Füße sind jetzt um, leider werde ich heute keine Band sehen, ich kriege die Stochen einfach nicht mehr in die Stiefel :(

Aber auch die anderen scheinen bei der Hitze zu schwächeln: Niemand trinkt vor halb 12 ein Bier, und das erste schmeckt auch gar nicht! Aber langsam geht es bergauf, die Stimmung steigt (wie die Temperatur). Wir lachen viel, und nach vier machen sich die meisten auf, um mit Delain, Wasp, Edguy und Immortal einen schönen Abend zu erleben. Für mich bleibt das restliche Bier.

Nebenan wird so gegen 7 ein Komatrinker von den Sanitätern abgeholt. Der Axel & ich wundern uns, haben vorher in unserer ruhigen Ecke gar nix bemerkt. Dann geht auch der Axel, um seine Lieblingspandas (Immortal) zu sehen.

Gibt es noch mehr zu berichten? Die Steffie hat eine blaue Lippe, bei den Reitern wurde sie von einem Eiswürfel getroffen….

Ich habe gesehen, an den Dixies hängt ein Putzplan, werden also 3 mal täglich abgepumpt und mit Hochdruckreiniger gesäubert. Nicht übel für einen Open Air. Habe auch noch kein schlimmes Dixie dieses Jahr gesehen, obwohl ich da auch nur zufällig schaue ;). Bier in 5L Dosen hat sich bewährt, werden viel schneller kalt als Flaschen und unsere Befürchtung,  es wird zu schnell schal, konnten wir nicht testen ;).

Freitag Abend

Nach einer kleinen Pause gehen wir wieder Richtung Gelände. Zumindest teilweise, einige rennen… also müssen wir Kamelot getrennt sehen. Sie fangen mit Carinas Lieblingslied an, es gab viel Feuer und einen warm angezogenen Sänger, der mit seinem schwarzen Ledermantel gar nicht zum Wetter passte. Wir standen glücklicherweise im Schatten und mit einigen Bieren war es durchaus ein schönes Konzert. Aber am spektakulärsten war der Heißluftballon, der knapp über die Leute und Bühne schwebte, ob das so geplant war?

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Hispeed Werbefahrt für ein Lebensmittelunternehmen

 

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Im Hintergrund Tarja Turunen

 

Wir versuchten, Carina, Angie, Lars und Heavy zu finden, teilweise gelang es uns bei Tarja. Leider lockten die Mädels uns zum hinteren Bereich, zum Cocktailstand, so dass wir das Konzert vom hinteren Geländeteil sehen mussten. Tarja war dann gut, wenn sie alte Nightwish-Lieder spielte oder bei Coverversionen von Whitesnake (Still of the night) oder Garry Moore (Over the hills and far away) glänzte. Leider sprang sie wie ein Dildopp herum, was eher zu den Vangaboys gepasst hätte. Leider war Lars nicht dabei, um das zu beobachten… aber eigentlich war es ein guter Auftritt, der uns soweit befriedigt hat. Danach versuchten wir, die Gruppe wieder zu vereinigen.

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Leider ging Angie vor, was am nächsten Bierstand schief ging. Nach einer kleinen Stärkung dort, führte sie uns in die Menschenmenge, wo es nicht mehr weiter ging. Zum Glück hatten wir mich dabei und grandiose Schleichwege nach vorne wurden gefunden. Dann waren wir am verabredeten Ort, aber leider nur wir. Dort warteten wir einige Zeit und hörten dabei Grave Digger, als die Carina plötzlich eine Leichlinger Fahne in der Menge sah. Clever wie wir sind, haben wir gedacht, Leichlinger könnten vielleicht die gesuchten Personen sein, und dort waren sie auch! Also konnten wir alle zusammen den guten Auftritt von Grave Digger sehen, die von Van Canto und Hansi Kürsch unterstützt wurden. Doro durfte natürlich auch nicht fehlen.

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Grave Digger

 

Heavy und Lars sahen sich danach Slayer an, ich wollte eigentlich Equilibrum sehen, es stellte sich aber leider heraus, das ich eine Stunde zu spät mit dem Axel dort eintraf…… Egal, noch ein Wikinger-Blut getrunken und 2 Laibe Brot (Sehr lecker, 4€ der Laib) mitgenommen, dann ab zurück zum Zelt. Leider ging das langsam, meine Füße schmerzten wie blöd, die neuen Schuhe haben sich als Flop herausgestellt :(.

Am Zelt sahen wir, unsere Angie mit Carina hatten auch an Brot gedacht….Zu viele Denker, keine Telefonierer bei uns ;) .

Lars erzählt uns begeistert von Slayer: “ Slayer halt”

Noch ein paar Gute-Nacht-Biere, und der Freitag ist vollbracht.

Freitag, 6. August 2010

Freitag Morgen

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End of Green

 

So, um 9 aufgestanden, ein schnelles Frühstück und um 11 schon auf dem Gelände. Wir schauen uns End of Green an, Heavy (der doch noch eine Band mal sehen will) und Lars sehen sich Dew-Sentenced an. Alle Lager sind glücklich. Der Lars schwächelt, während wir gemeinsam Amorphis schauen. Was wohl mal eine Death-Metal-Kapelle, heute eine gute Metal-kapelle. Also bedienen sie alle Geschmäcker. Es ist schon unglaublich heiss, so das Uli und Carina nicht die nächste Band sehen wollen. Die, die geblieben sind, sehen eine der Überraschungsbands dieses Jahres, nämlich Orphaned Land, eine Metalband  aus Israel, die arabische Einflüsse (inklusive Bauchtanz) verarbeitet. Der Sänger besteht darauf, NICHT Jesus Christ zu sein. Alle Anwesenden sind sich einig, so wie er auf der Bühne steht, wäre er der Perfekte Kandidat  für eine Bibelverfilmung. Bart, langes weisses Gewand, so stellt man sich Jesus vor.

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Orphaned Land

 

Danach gehen wir bis auf Frank und Steffie  zurück zum Zelt, wo gerade das Grillfleisch fertig ist! Besser gehts ja kaum.

F&S schauen sich noch die apokalyptischen Reiter an, die wohl ganz gut waren.

Akm Zelt sind unsere 5l Becksdosen alle leer, also versucht der Lars, uns sein Traugott Simon anzudrehen, mangels Alternativen sogar erfolgreich ….

Jetzt sitzen wir unterm Pavillion, die Stimmung steigt, und wir harren der Bands dieses Abends.

 

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Seffie im neuen Look

 

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Vor der Ersten Band ein Blick auf die Bühne

 

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Frank trägt Steffie bei Iron Maiden!

Donnerstag Teil 2

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Nach dem grandiosen Auftakt von Alice Cooper (der wirklich noch erstaunlich rockt), liefern auch Motley Crue  einen ganz guten Auftritt ab. Danach das Warten auf die Götter, die zwar gut sind, aber nicht überragend. ‘Der Uli will sogar gehen, da die 1. Hälfte bis auf Wrathchild  nur relativ neue Lieder (ab der Brave New World ) spielen. Ein schöne Bühne, eine agile Band, aber richtig Stimmung kommt erst ab Fear of the dark auf. Eine Grandiose Hymne, immer wieder geil gesungen von 75000 Sängern. Zudem standen wir seit Alice Cooper auf einen Platz mit super Sicht und wenig Gedrängel. Heavy war vor dem Aufbruch am schlafen,als er nachkommen will, dreht er wegen Überfüllung ab.Ansonsten gab es viel gute Stimmung und viel Bier, wir sind fast schon Fans von Becks-Bier.

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Iron Maiden

 

Frank und Steffie überraschen jedem Tag aufs Neue. Am Mittwoch fällt ihnen auf, das sie besser das Zeltgestänge mitgenommen haben. Kurzentschlossen fällen sie einen kleinen Baum und schneiden ihn sich passend mit einen Taschenmesser. Klappt aber. Heute bei Maiden der absolute Schock:Erstmals nimmt der Frank die Steffie auf die Schultern! Premiere bei 12 mal Wacken.

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Nachmittags spiuelen die Mädels mit den Nachbarn Saufspiele, angeblich gewinnen sie auch, müssen trotzdem viel trinken.

Ansonsten schwinden die Vorräte, 5l Becksdosen werden als dekorative Beistelltischchen verwendet.

Donnerstag, 5. August 2010

Alice Cooper



Gerade sehen wir die 1. Band,Alice Cooper. Fing direkt mit schools out an, ist höllenlaut. Super Auftakt!

Bilder vom Mittwoch

Gestern im Dunkeln wollte ich nicht rumprobieren, deshalb hier die Bilder für Gestern :

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Blick auf den Raiffeisen-Turm

 

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Erst Schläft Heavy, dann Kontrolle(wir haben ihn NICHT bemalt !)

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Angie an der Bierrutsche. Lars versucht sie zu übertrumpfen.

Mittwoch, 4. August 2010

Der Mittwoch in Wacken!

Nach einer Ereignislosen Fahrt kommen wir um 6 Uhr an. Die letzten 2 Jahre waren wir auf Campground S, diesmal V…….fast 50 m weit weg :(.

Verstrahlte Ordner leiten uns in eine Gasse zwischen 2 Reihen schon parkende Autos. Wir fragen nach, und wir kriegen das Gespräch zwischen 2 Ordnern mit “Das  habt ihr verbockt. Jetzt müssen die so parken!” . Naja Der Platz reicht und wir trinken schnell ein Bier und bauen unsere Zelte und den Pavillion auf. Um 8 sind wir fertig und gehen uns “mal eben schnell” die Bändchen holen. Vorne an der Bandausgabe ein längere Schlange, wir versuchen es auf der Rückseite, wo keiner! ansteht. Seltsamer Herdentrieb.Egal, so gewinnen wir Zeit,um mal den ersten Met im Wackinger-Lager zu probieren. Leider nehmen wir den lieblichen, der nun echt eine eklig süsse Angelegenheit ist. Egal, direkt ein Wikingerblut hinterher , das gleicht das wieder auf. Angie will unbedingt teuren Whiskey probieren und kauft 3 Whiskey a 2 cl für 15 €. Scheint einigen zu schmecken, anderen fehlt die Cola. Leicht angetüddelt gehen wir zum Hauptgelände, vor dem eine riesige Menschenmasse wartet. Wir auch. Als die Tore öffnen, stürmen hunderte Bekloppte wie zu besten Sommerschlussverkaufszeiten zum T-Shirt Stand, der allerdings erst um 11 öffnet….

Wir drehen noch eine Runde über den Metal-Market,um dann zum Zelt zurückzukehren. Einige Biere später haben wir gegen 12 die nötige Bettschwere und die meisten verschwinden in den Zelten, um eine Runde zu schlafen. Nicht ganz einfach, da es ziemlich warm geworden ist und doch ein ziemlicher Krach ist. Irgendwann schlafe ich dann dank ohrstöpseln ein, werde aber nach 2 Stunden von einem Wolkenbruch geweckt, der durch das offene Zeltfenster auf mich einprasselt. 20 Minuten später ist es wieder vorbei, aber  immerhin sind alle wieder wach, halbwegs nüchtern und hungrig. Schnell den Grill montiert, dabei ein bisschen was getrunken. Endlich mal was zu essen! Alle sind satt und zufrieden, ein kleiner mit Bier überbrückter Durchhänger erwischt uns. Immerhin haben wir dieses Jahr nette Nachbarn, die die Angie mit dem Brauch der “Bierrutsche” vertraut machen, eine Art verfeinertes Dosenschiessen.

Das Wetter ist unbeständig, und als wir Fiddlers Green sehen wollen, fängt es wieder zu regnen an, ausserdem  wollen wohl alle schon angereisten 40000 Besucher vor der kleinen Mittelalterbühne was erleben. Egal, gerade ruft sowieso der Gonzo an, und einige von uns versuchen ihn zu finden, was erstaunlicherweise Problemlos klappt. Irgendwie scheinen alle was müde zu sein, aber noch freuen sich wohl darauf, das es Morgen richtig losgeht!

Dienstag, 3. August 2010

Abfahrt



Ohne Verzögerungen geht es um Mitternacht los. Naja,die Zeit für ein Foto nehmen wir uns.

Die Abreise naht !

So, die Autos sind gepackt (öhm, 2 kleine ;) Kistchen habe ich noch gefunden), jetzt noch was schlafen.

Dann gehts endlich los, zu meinem 12. Wacken!

Dieses Jahr fahren wir zu Zehnt, 9 fahren um Mitternacht los, der Gonzo dackelt Morgen Mittag nach der Arbeit hinterher.

Geht alles nach Plan und es gibt in Wacken wirklich Wlan, werde ich wohl versuchen(!), unser Treiben festzuhalten.

Tja, mit Bildern voller Müll oder kotzenden Nachwuchsmetallern werde ich wohl kaum dienen können, da müsst ihr woanders suchen.