Nach einer Ereignislosen Fahrt kommen wir um 6 Uhr an. Die letzten 2 Jahre waren wir auf Campground S, diesmal V…….fast 50 m weit weg :(.
Verstrahlte Ordner leiten uns in eine Gasse zwischen 2 Reihen schon parkende Autos. Wir fragen nach, und wir kriegen das Gespräch zwischen 2 Ordnern mit “Das habt ihr verbockt. Jetzt müssen die so parken!” . Naja Der Platz reicht und wir trinken schnell ein Bier und bauen unsere Zelte und den Pavillion auf. Um 8 sind wir fertig und gehen uns “mal eben schnell” die Bändchen holen. Vorne an der Bandausgabe ein längere Schlange, wir versuchen es auf der Rückseite, wo keiner! ansteht. Seltsamer Herdentrieb.Egal, so gewinnen wir Zeit,um mal den ersten Met im Wackinger-Lager zu probieren. Leider nehmen wir den lieblichen, der nun echt eine eklig süsse Angelegenheit ist. Egal, direkt ein Wikingerblut hinterher , das gleicht das wieder auf. Angie will unbedingt teuren Whiskey probieren und kauft 3 Whiskey a 2 cl für 15 €. Scheint einigen zu schmecken, anderen fehlt die Cola. Leicht angetüddelt gehen wir zum Hauptgelände, vor dem eine riesige Menschenmasse wartet. Wir auch. Als die Tore öffnen, stürmen hunderte Bekloppte wie zu besten Sommerschlussverkaufszeiten zum T-Shirt Stand, der allerdings erst um 11 öffnet….
Wir drehen noch eine Runde über den Metal-Market,um dann zum Zelt zurückzukehren. Einige Biere später haben wir gegen 12 die nötige Bettschwere und die meisten verschwinden in den Zelten, um eine Runde zu schlafen. Nicht ganz einfach, da es ziemlich warm geworden ist und doch ein ziemlicher Krach ist. Irgendwann schlafe ich dann dank ohrstöpseln ein, werde aber nach 2 Stunden von einem Wolkenbruch geweckt, der durch das offene Zeltfenster auf mich einprasselt. 20 Minuten später ist es wieder vorbei, aber immerhin sind alle wieder wach, halbwegs nüchtern und hungrig. Schnell den Grill montiert, dabei ein bisschen was getrunken. Endlich mal was zu essen! Alle sind satt und zufrieden, ein kleiner mit Bier überbrückter Durchhänger erwischt uns. Immerhin haben wir dieses Jahr nette Nachbarn, die die Angie mit dem Brauch der “Bierrutsche” vertraut machen, eine Art verfeinertes Dosenschiessen.
Das Wetter ist unbeständig, und als wir Fiddlers Green sehen wollen, fängt es wieder zu regnen an, ausserdem wollen wohl alle schon angereisten 40000 Besucher vor der kleinen Mittelalterbühne was erleben. Egal, gerade ruft sowieso der Gonzo an, und einige von uns versuchen ihn zu finden, was erstaunlicherweise Problemlos klappt. Irgendwie scheinen alle was müde zu sein, aber noch freuen sich wohl darauf, das es Morgen richtig losgeht!
Dann haste ja die erste Dusche schon hinter Dir!
AntwortenLöschenund das schon am ersten tag :-)
AntwortenLöschenDieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenwas vergessen wurde zu erzählen:
AntwortenLöschen...als wir morgens um 6h in woa ankamen, müde und erschöpft, begannen wir nach den Diskussionen mit den komischen Ordern dann doch unser Zelt dort aufzubauen, wo wir geparkt hatten. Nun als wir so unser Mittelalterzelt auspackten, fiel mir doch glatt auf, dass die Mittelstange samt Heringe fehlten und auch nirgends zu finden wahren. Nachdem Frank und ich uns dann kurz angeschriehen haben, wer nun Schuld dran war, die Stangen im Keller gelassen zu haben (natürlich war Frank Schuld) haben wir uns kuzerhand entschlossen einen Baum zu fällen und damit die fehlende Stange zu ersetzten. Heringe bekamen wir zum Glück geliehen. Nachdem Frank gefühlte acht mal den Stamm mit einem ca. 10€ Meru Taschenmesser (nicht zu empfehlen!) gekürzt hatte, bis das Ding unter unserer Plane passte, waren wir nun endlich glücklich das wir ein Dach über dem Kopf hatten. Das Messer haben wir dann weggeworfen.