Samstag, 3. August 2013

Hitzeschlacht

Der Freitag ist schnell beschrieben: Schwitzen. Und schwitzen. Und noch mehr schwitzen. Schon nach dem Aufstehen haben wir um die 25 Grad, und es wird immer wärmer.Unsere Kühlbox schafft es nicht mehr, die Getränke zu kühlen, das Supermarkt-Zelt am Duschcamp (an dem eine riesen Wasserschlacht veranstaltet wird) wird zur rettenden Quelle für kalte Getränke. Auf Kosten kann da keine Rücksicht mehr genommen werden.

Alle Bands des Tages werden wegoptimiert, erst kurz vor Motorhead (21:00) raffen wir uns auf als es langsam angenehmer wird. Beim Anblick von Lemmy habe ich mich erschrocken, aber er legt wie gewohnt los. Nach dem 2. Lied gibts ein Gitarrensolo, als das zu Ende ist, wartet der Gitarrist auf Lemmy, aber der kommt erst eine Minute später. Dann noch ein Song, und die ganze Band verlässt mit ihren Chef die Bühne. Nach einiger Zeit kommt der Veranstalter und erklärt, Lemmy könne nicht mehr weiterspielen und sei in Behandlung. Gut Besserung Lemmy, werde Gesund, ich wünsche dir das Beste!Wir wechseln zu den Trommelschlümpfen von Corvus Corax. Musikalisch gut, aber für meine Bedürfnisse zu wenig Gesang. Aber Axel und Peter gefällt es.Die treffen wir in der Pause zu Doro wieder, wo wir zentral vor dem FOH stehen.011 Eigentlich ein gutes Konzert, mit vielen tollen Hits bei guten Sounds, einigen Überraschungsgästen (Eric Fisch mit Frau Schmitt, der Sänger von Grave Digger, Jon Uli Roth und Phil Campbell von Motörhead (es wird gesagt, Lemmy gehe es schon wieder gut, zum Glück) ). Aber leider ist Doro sehr ergriffen und braucht pro Lied 10 “Thank you so much” und 2 “We love you all”. Dazu noch mehr Ansagen, die genauso Schlimm wie die von Andi Deris und Tobias Sammet sind. Aber insgesamt eine nicht schlechte Vorstellung. Nur bei einen 30jährigen Jubiläum könnte man innehalten und überlegen, warum den Leuten fast nur die Lieder der ersten 3 Platten gefallen… Aber “Für immer” wird Dio gewidmet, und zum Abschluss komts Priest´s “Breaking the Law”.

 

Danach sehe ich zum ersten Mal ASP.

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Passt vielleicht nicht ganz stilistisch zu Wacken, aber er liefert eine Bombenshow ab, die das Publikum  (zumindest uns) begeistert! Bombastischer Sound, schönes Licht und ein unverwechselbarer Frontmann mit viel Sinn für Humor. Bisher für mich das Highlight für mich dieses Jahr! Leider kann Grave Digger das Niveau danach nicht halten, beim 2. Lied verziehe ich mich, unterwegs besorge ich mir einen Riesenhotdog ein, der zwar lecker ist aber unverschämte 6 € kostet…….. Und schon war der Freitag mit viel Sonne und einigen guten Bands vorbei.

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Zum Abschluss unser Hammerhai Lars :

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