Nach kleiner Pause 2012 bin ich am Dienstag endlich wieder unterwegs Richtung Wacken. Um 11 Uhr Abends geht’s los und wir kommen problemlos durch. Dieses Jahr sind wir auf einem uns bisher ganz unbekannten Campingplatz, nämlich G. Auf dem Weg dahin verlieren wir trotz 14 Jahre Wackenerfahrung die Orientierung, aber wir campen relativ ruhig, in 100m Entfernung sind Container mit Wassertoiletten (Ein Festival, auf dem wir die Dixies ignorieren können ;) ) und Duschen. Wlan gibt’s hier auch (sonst könnte ich ja nicht schreiben) und die Nachbarn sind genauso wie wir harmlose Irre. Angekommen sind wir gegen halb 5, im Halbdunkeln und bei leichtem Regen bauen wir das Camp auf,was auch gut funktioniert (mit ein paar laut gesprochenen Hinweisen ) . Um 7 haben wir schon unsere Bändchen bekommen und machen unser erstes Gruppenbild:
Zurück am Zelt fangen wir an zu grillen, schließlich ist keiner so richtig müde. Dazu wird die erste 5L-Dose Bier aufgemacht, wir sind ja nicht zum Spaß hier. Der Festival-Alltag hat begonnen ;). Irgendwann vormittags verschwinden aber doch so nach und nach alle in ihre Zelte, um Kräfte für den Tag zu sammeln. Noch ein paar Bier und es geht ab Richtung Wackinger-Stage, wo um 14 Uhr Coppelius einen tollen Auftritt hinlegen, zumindest für den musikalisch aufgeschlossenen Teil des Publikums. Danach wollen die Mädels shoppen, uns zieht es mehr in den Biergarten, wo sich das internationale Publikum beschnuppert. Alle paar Minuten erhebt sich ein kollektiver WACKÖÖÖN Schrei durch die Menge, alle machen mit. Endlich mal wieder normale Leute! Nachdem wir erstmal wieder Festivalluft geschnuppert haben, starten wir am Zelt eine neue Runde Bier und grillen nochmal.
Abends will ich mit Lars und Axel zu Russkaja, aber knapp vor dem Ziel werden wir von Angie und Steffie abgefangen, sie ködern uns mit: Bier (wer hätte das jetzt erwartet…..) Russkaja hören wir aus der Ferne, aber da die 4x während Wacken spielen, verschieben wir das auf später. Wir 3 sind ja nur wegen der Musik hier, deswegen geht’s ab ins Circus-Zelt, wo der Nachwuchswettbewerb stattfindet. Wir sehen eine Oldschool-Band aus der Slovakei, die nicht schlecht ist, dann “Six to Count”, der russische Beitrag. Super Musik , eine Mischung aus Trivium und In Flames. Sehr nett mit viel Energie, könnte Zukunft haben. Leider schafft es der folgende Beitrag aus Spanien, den Lars und mich zu vertreiben, dem Axel gefällts….
Durch die Fahrt durch die Nacht sind wir dann auch nach ein paar Absackern dann auch müde und begeben uns zur Ruhe.
To be continued………
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